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Industrie im Norden steht vor Personalabbau

03.01.20. Nordmetall

(Hamburg) - Im Gegensatz zum stabilen allgemeinen Arbeitsmarkt rechnet die Metall- und Elektroindustrie in Norddeutschland mit einer erheblich schlechteren Entwicklung im neuen Jahr. Laut der aktuellen Konjunkturumfrage der Arbeitgeberverbände NORDMETALL und AGV NORD rechnet bereits jedes fünfte Unternehmen mit Personalabbau. Hauptgründe sind die geringe Auftragslage und schlechte Zukunftsaussichten. Um die Auswirkungen für die Beschäftigten möglichst gering zu halten haben die Verbände eigens eine Personalplattform geschaffen. "Die Metallarbeitgeber unterstützen sich gegenseitig dabei, qualifiziertes Personal in der Industrie im Norden zu halten. Auf ZUKUNFTSPOOL.me können Mitgliedsunternehmen, die bereits Personal abbauen müssen, mit Unternehmen, die weiterhin Personalbedarf haben, ganz leicht in Kontakt treten", beschreibt Peter Golinski, Geschäftsführer Bildung und Arbeitsmarkt bei NORDMETALL und AGV NORD, die neue Onlineplattform. Von der Politik fordert die Metall- und Elektroindustrie schnellstmöglich wieder eine Regelung zum Kurzarbeitergeld mit einer Bezugsdauer von bis zu 24 Monaten und der Erstattung der von den Betrieben zu tragenden Sozialbeiträge.

 

Die Pressemitteilung erschien am 3. Januar 2020.

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