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Statement auf den heutigen Beschluss des IG Metall Vorstandes

04.02.20, vbm

Bertram Brossardt, Hauptgeschäftsführer des vbm – Verband der Bayerischen Metall- und Elektro-Industrie e. V:

„Der vbm – Verband der Bayerischen Metall- und Elektro-Industrie e. V. steht für zügige und ergebnisoffene Gespräche mit der IG Metall Bayern bereit. Angesichts der aktuellen Herausforderungen der M+E Industrie – Transformation und Konjunktur – muss der Fokus auf der Zukunftssicherung der Unternehmen und der Beschäftigung und damit insgesamt auf einem Stillhalteabkommen einschließlich eines Kostenmoratoriums liegen.

In diese Gespräche werden wir unsere Vorstellungen einbringen, die wir zusammen mit Südwestmetall vorgelegt haben. Dies ist für uns Teil des offenen Gesprächsprozesses.

Allerdings kann der vbm schon aus rechtlichen Gründen unternehmerische Entscheidungen seiner Mitglieder nicht in Frage stellen. Das weiß die IG Metall auch. Die Tarifpolitik muss einen Beitrag zur Beschäftigungssicherung leisten. Das geschieht durch:
• Entgelte, die langfristig die Wettbewerbsfähigkeit sichern, insbesondere durch mehr Flexibilität beim Entgelt
• Erhalt und Ausbau der Handlungs- und Investitionsfähigkeit von Unternehmen, um den strukturellen Wandel erfolgreich zu bewältigen
• Erhalt und Ausbau von Instrumenten zum flexiblen Einsatz von Personal.

Zukunftssicherung gelingt nur, wenn beide Tarifparteien ihren Beitrag leisten. Wir gehen davon aus, dass wir mit der IG Metall Bayern zu einem zügigen und vernünftigen Ergebnis kommen.“
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