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Ströbele: „M+E-Betriebe brauchen personalpolitische Flexibilität“

24.01.20, NORDMETALL

Tarifverhandlungsführerin Lena Ströbele begrüßt die heute von der IG Metall präsentierten Vorschläge zur Tarifrunde 2020 im Grundsatz: „Die Gewerkschaft hat den Ernst der Lage erkannt und strebt eine rasche, friedliche Tarifrunde 2020 an. Wir werden die Vorschläge nun zeitnah in unseren Gremien beraten und prüfen. Klar ist, dass Konjunkturkrise und Strukturwandel nur von den Tarifpartnern gemeinsam gelöst werden können. Daher ist es auch sinnvoll, dass Arbeitgeber und Gewerkschaft hierüber gemeinsam beraten“, so Ströbele.

„Klar muss aber auch sein: Die Mehrheit der Arbeitgeber ist gut auf die Herausforderungen des Strukturwandels vorbereitet. Nach der der jüngsten Umfrage von NORDMETALL aus dem Herbst 2019 benötigen 73 Prozent unserer Mitgliedsbetriebe vor allem Flexibilität im Personaleinsatz, um den Strukturwandel zu meistern. Die IG Metall sollte gemeinsam mit uns diesen Wandel konstruktiv begleiten, aber sie darf ihn nicht behindern“, mahnte die Verhandlungsführerin.

Die M+E-Industrie befindet sich seit Anfang 2019 in einer Rezession, und eine Trendwende ist nicht in Sicht. Gleichzeitig muss die Branche den digitalen Strukturwandel erfolgreich gestalten. „Wir sind überzeugt davon, dass das gelingen wird, wenn wir zusammen weiterdenken“, so Lena Ströbele.
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