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M+E-Arbeitgeber gehen in Gespräche mit Gewerkschaft

30.01.20, Nordmetall

NORDMETALL hat beschlossen, das Angebot der IG Metall Küste zu vorgezogenen Tarifgesprächen anzunehmen. „Wir gehen ohne Vorbedingungen und ergebnisoffen in diese Gespräche“, sagt NORDMETALL-Verhandlungsführerin Lena Ströbele. Ziel sei es, noch innerhalb der Friedenspflicht bis Ende April ein Lösungspaket zu vereinbaren, das den Strukturwandel in der M+E-Industrie für die Beschäftigten fair und für die Betriebe verkraftbar gestaltet und damit auch auf die schwierige Wirtschaftslage Rücksicht nimmt.

„Die doppelte Herausforderung der M+E-Industrie durch Transformation und Konjunkturkrise können wir am besten im Schulterschluss bewältigen, sie verlangt beiden Seiten Anstrengungen ab“, so Ströbele weiter. „In schwierigen Zeiten wollen wir Arbeitsplätze sicherer und Betriebe beweglicher machen und den notwendigen Wandel nicht blockieren, sondern aktiv gestalten. Dafür müssen wir gemeinsam weiterdenken“, so die Arbeitgebervertreterin.

Die Gespräche zwischen NORDMETALL und der IG Metall Küste sollen Mitte Februar beginnen.
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